Satzung


Orden der Freunde des Nazareners zu Hamburg e.V.
 

§ 1

Bestimmung, Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein ist  ein kirchlicher (christlicher) Orden und führt
    den Namen „Orden der Freunde des Nazareners zu Hamburg“.
     
  2. Sitz des Vereins ist Hamburg. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden,
    und führt danach den Zusatz e.V.(§57BGB). Tag der Errichtung ist der 30.03.2017.

 

§ 2

Zweck, Aufgaben, Verbindung zur „Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg“

  1. Der Orden versteht sich als eine Untergliederung der „Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg“
    (gemäß Beschluss der Gemeindejahresversammlung/Mitgliederversammlung vom 27. Januar 2017).
    In seinem Bekenntnis und in seiner Aufgabenerfüllung sieht sich der Orden allgemein in theologischen
    und ethischen Fragen an die christlichen Grundsätze gebunden, wie sie insbesondere
    die evangelischen Kirchen in Deutschland vertreten.
     
  2. Zweck des Ordens ist die nationale und internationale Förderung der christlichen Religion.
     
  3. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    -der Verbreitung und Förderung der christlichen Lehre auf Grundlage der Heiligen Schrift.
    -den missionarischen Auftrag der „Kirche des Nazareners“ sowie alle damit    
    zusammenhängenden oder sich daraus ergebenden Aufgaben zu fördern und zu erfüllen
    -die Durchführung von Rüstzeiten, (Exerzitien) einzeln oder in Gruppen,
    die sich dem Studium der Bibel und der Lebensweise einer Heiligungskirche widmen.;
    -Durchführung missionarischer Dienste und Veranstaltungen;
    -Sendung von  Missionaren in den nationalen und internationalen Dienst.
    -das Angebot zu Fortbildungen von Pastoren und Laienpredigern;
    -das Angebot zu Seminaren mit christlichem Hintergrund;
    -die Unterstützung und den Aufbau von Gemeinden in der „Kirche des Nazareners“.
    -Teilnahme der Ordensmitglieder an nationalen und internationalen Kongressen und Veranstaltungen
    mit religiösem Hintergrund und religiöser Zielsetzung.
    -Bau und Anmietung und Unterhaltung von Räumlichkeiten oder Gebäuden
    für die in dieser Satzung aufgeführten Zwecke des Ordens.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Orden ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern
    ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
    "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung.
     
  2. Mittel des Ordens dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
    Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des Ordens keine Zuwendungen aus Mitteln des Ordens.
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Ordens fremd sind oder
    durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4

Ordensmitglieder

  1. Mitglied kann jede natürliche Person sein und zwar ohne Rücksicht auf Herkunft, Geburt, Rasse
    oder Nationalität, solange die in der Beitrittserklärung ausgeführten Voraussetzungen gegeben sind.
     
  2. Ein Antrag auf Mitgliedschaft ist in schriftlicher Form an den Ordensrat zu richten. Die schriftliche
    Beitrittserklärung kann durch die Aushändigung und Entgegennahme der Mitgliedsurkunde ersetzt werden. 
     
  3. Die Mitgliedschaft endet
    - durch schriftliche Austrittserklärung (sie ist an keine Frist gebunden),
    - durch Ausschluss,
    - durch Tod.
     
  4. Über Aufnahme und Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Ordensobere
    im Einvernehmen mit  dem Ordensrat.
     
  5. Für die Mitglieder besteht keine feste Beitragspflicht.
     
  6. Ordensmitglieder erhalten einen Ordensnamen.          
    Missionarisch eingesetzte Ordensmitglieder sind verpflichtet den Ordensnamen zu verwenden.
    Der Ordensname wird vom Ordensoberen und einem weiteren Mitglied des Ordensrats festgelegt und durch
    Aushändigung einer entsprechenden Urkunde vergeben.

 

§ 5

Organe und Wahlverfahren
 

      1. Organe des Ordens sind -die Ordensversammlung; -der Ordensrat.
 

2. Bei allen Wahlen gelten Enthaltungen und leere Stimmzettel als nicht abgegebene Stimmen.

 

§ 6

Ordensversammlung

  1. Ordensversammlungen können vom Ordensoberen oder vom Ordensrat jederzeit einberufen werden.
    Sie müssen mindestens einmal jährlich sowie dann einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel
    der Ordensmitglieder es unter schriftlicher Angabe der Gründe fordert.
    Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 30 Tagen
    unter Angabe der Tagesordnung. Ordensmitglieder, die missionarisch tätig sind,
    werden über die elektronische Post (E-Mail) benachrichtigt.
  2. Jedes Ordensmitglied hat das Recht, an den Ordensversammlungen teilzunehmen und
    im Rahmen der Satzung Anträge zu stellen. Ein Stimmrecht besteht für
    Ordensmitglieder erst ab dem 15. Lebensjahr.

 

  1. Die Ordensversammlungen werden gemäß den Bestimmungen der Ordensordnung durchgeführt.
    Die Beschlüsse der Ordensversammlung werden mit einfacher Mehrheit der
    abgegebenen, gültigen Stimmen gefasst.
     
  2. Die Ordensversammlung wählt in geheimer Wahl den Ordensrat für drei Jahre
    entsprechend der Ordensordnung. Wiederwahlen sind zulässig.
     
  3. Über die Ordensversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen
    und vom Ordensoberen und einem Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 7

Ordensrat

  1. Der Ordensrat besteht aus mindestens vier Mitgliedern, von denen mindestens zwei
    dem Vorstand des „Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg e.V.“ angehören müssen.
    Vorsitzender des Ordensrates ist der Ordensobere; er sollte zugleich Pastor/Prediger der
    „Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg“ sein, muss aber wie auch zumindest einer seiner
    Stellvertreter jedenfalls Mitglied des Vorstandes des „Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg e.V.“ sein.
     
  2. Die Mitglieder des Ordensrates werden von der Ordensversammlung gewählt  Der Ordensobere wird von
    der Ordensversammlung auf die Dauer von 5 Jahren mit mindestens 2/3 Mehrheit der
    Teilnehmenden Ordensmitglieder berufen. Wiederholte Berufung und Wiederwahlen sind zulässig.
    Die Stellvertreter des Ordensoberen werden aus der Mitte des Ordensrates bestimmt.
     
  3. Der Ordensrat leitet den Orden; er ist verpflichtet, die Geschäftsführung in Übereinstimmung mit
    der Satzung durchzuführen und darauf zu achten, dass sämtliche Vermögenswerte zur Erfüllung
    dieser Zwecke dienen. Darüber muss der Ordensversammlung Rechenschaft abgelegt werden.
    Zum Erwerb und zur Belastung bzw. zur Veräußerung von Grundvermögen ist die Zustimmung
    der Mehrheit der Ordensversammlung erforderlich.
     
  4. Vorstand im Sinne des Gesetzes sind der Ordensobere und dessen Stellvertreter.
    Vertretungsberechtigt gemäß § 26 BGB sind der Ordensobere allein,
    ansonsten immer zwei Mitglieder des Ordensrats gemeinsam.

 

§ 8

Satzungsänderungen
 

Satzungsänderungen können von der Ordensversammlung nur mit 3/4-Mehrheit der anwesenden
Ordensmitglieder beschlossen werden; es bedarf außerdem der Zustimmung des Ordensoberen,
ersatzweise sämtlicher übrigen Mitglieder des Ordensrates.

 

§ 9

Auflösung

  1. Die Auflösung des Ordens kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen
    Ordensversammlung mit 4/5-Mehrheit der anwesenden Ordensmitglieder beschlossen werden.
    Es bedarf außerdem der Zustimmung des Ordensoberen, ersatzweise
    sämtlicher übrigen Mitglieder des Ordensrates.
     
  2. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Ordens oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes
    fällt das Vereinsvermögen an den Verein der "Kirche des Nazareners Gemeinde Hamburg e.V.",
    mit der Auflage, dieses nur zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Kirche des Nazareners zu verwenden.

 

 

Hamburg, 30. März 2017

 

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